Reinigung von Kirchenglocken

Das Trockeneisstrahlen stellt ein nicht-abrasives Reinigungsverfahren dar. Vom zu reinigendem Trägermaterial selbst findet kein Oberflächenabrieb statt. So können deshalb auch empfindliche Oberflächen wie Metalle, wie Aluminium, oder Plexiglas gereinigt werden. Trockeneis ist lebensmittelecht und kann somit auch im Lebensmittel verarbeitenden Gewerbe (z.B. auch in Getreidemühlen und Kunstmühlen) zur Reinigung angewendet werden. Mit Trockeneis ist es dort möglich, auch schlecht zugängliche Stellen ( Hohlräume, Spalten, Ritzen etc. ) zu reinigen.

            

Glockenstuhl- und Uhrenkasten-Reinigung

Kirchenglocken-Antriebsketten, Schaltkästen und Motoren können sogar während des Betriebs -also ohne Demontage- gereinigt werden, da die Trockeneis-Pellets nicht elektrisch leitend sind („trockenes“ Reinigungsverfahren). Daher ist ein Einsatz auch an den elektrischen Anlagen ohne Abschalten möglich.

              

Laufwerk-, Klöppel-und Glockenstuhl-Reinigung

Eine aufwändige Trennung des Strahlgutes (im Gegensatz zu den konventionellen Strahlverfahren mit Korund, Sand oder Glasperlen) von Rückständen entfällt, da Trockeneis sublimiert („verdampft“): Denn die Trockeneispellets gehen nach dem Auftreffen auf das abzutragende Material auf den Kirchenglocken sofort vom festen Zustand in den gasförmigen über (sublimieren) und es bleiben keine Strahlmittelrückstände zurück. Beim Trockeneisstrahlen fällt nur das Aufsammeln des von der Trägeroberfläche entfernten Vogelkotes, Schmutzes, Belags, Staub etc. an.